künstler:innen
Hinter jedem Gesicht steht eine künstlerische Handschrift. Unsere Künstler:innen arbeiten mit unterschiedlichen Techniken, Perspektiven, Stilen und Ideen. Hier stellen wir sie und ihre Arbeiten in kurzen Porträts vor.
Hinter jedem Gesicht steht eine künstlerische Handschrift. Unsere Künstler:innen arbeiten mit unterschiedlichen Techniken, Perspektiven, Stilen und Ideen. Hier stellen wir sie und ihre Arbeiten in kurzen Porträts vor.
Fabian lebt und arbeitet in Wien. Seine fotografische Praxis bewegt sich zwischen analoger und digitaler Fotografie, mit einem Schwerpunkt auf dokumentarischer Street/Street-Art Fotografie, Porträts und dem urbanen Raum. Er arbeitet überwiegend seriell und bewegt sich auf seinen Reisen bewusst auch in Regionen der Welt, die abseits kommerziell geprägter touristischer Orte liegen, um neue Perspektiven und unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar zu machen.
In Porträts sucht Fabian nach den Geschichten hinter den Gesichtern, während seine dokumentarischen Arbeiten verborgene Strukturen und übersehene Aspekte des öffentlichen Raums in den Fokus rücken.
Fabians Arbeiten sind meist nicht inszeniert, sondern entstehen aus realen Situationen heraus. Er richtet seinen Blick auf das Rohe, Ungeschönte und auf Motive, die oft als unästhetisch wahrgenommen werden. In diesen Momenten sucht er nach Authentizität und Bedeutung. Jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte und zeigt einen Aspekt menschlicher Erfahrung, der sich gängigen ästhetischen Erwartungen entzieht.
Lilly nutzt die Kunst, um ihrer Gefühls- und Gedankenwelt ein Gefäß zu geben, in dem sie übersetzen und artikulieren kann. Oft auch in der Hoffnung, dass sich andere darin gesehen fühlen.
Eine feministische Perspektive ist dabei nicht wegzudenken und prägt ihre Arbeit grundlegend.
Lilly studiert Architektur an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Wenn sie künstlert, stürzt sie sich meist auf ein bestimmtes Thema, das sie sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Medien, gleichzeitig bearbeitet.
Text und Bild informieren sich gegenseitig und entstehen selten unabhängig voneinander. Neben der Konzeptkunst ist die Kamera eine stetige Begleiterin, die dokumentiert, aber auch erschafft.
Clemens ist eine äusserst neugierige Person. Es gibt kaum etwas für das er sich nicht begeistern kann. Clemens studiert Architektur an der Akademie der bildenden Künste und lebt dort und parallel dazu seine interessanten Interessen in unterschiedlichen künstlerischen Formen aus. Seine Werke bestehen aus 3D, Fotografie, Video, Animation, Performance und Skulptur. Laut Clemens ist Clemens in einem ständigen Zustand des Erkundens, Erforschens und Experimentierens. Er liebt es Dinge passieren zu lassen und dabei zu beobachten. Gleichzeitig ist ihm in seinem Arbeiten ein politischer Kontext wichtig.
Ruby ist eine in Wien lebende Malerin und Mixed-Media-Künstlerin, deren Inspiration aus der Natur und Tierwelt stammt. Sie arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben und Farbstiften und widmet sich derzeit insbesondere fotorealistischen Techniken, während sie zugleich abstrakte Formen und Muster erforscht.
Ihre Arbeiten entstehen aus einer intensiven Beobachtung der natürlichen Welt sowie einer Faszination für Details, Strukturen und Oberflächen. In sorgfältig komponierten Werken untersucht sie das Zusammenspiel von technischer Präzision und künstlerischer Interpretation.
Im Zentrum ihrer Praxis steht die emotionale Verbindung zwischen Werk und Betrachter:in. Über die bloße Darstellung ihrer Motive hinaus versucht sie, Charakter, Atmosphäre, Stärke und Verletzlichkeit sichtbar zu machen.
Durch kontinuierliches Experimentieren und die stetige Weiterentwicklung ihrer technischen Fähigkeiten verfeinert Ruby ihre künstlerische Sprache. Dabei bewegt sie sich zwischen Realismus und Abstraktion und schafft Arbeiten, die zum Innehalten, genauen Hinsehen und Entdecken einladen.
Tim Sturm arbeitet an der Schnittstelle von Malerei und Druck und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Material, Prozess und Kontrolle. In den aktuellen Arbeiten der Serie „Fleckerlteppich“ dient Jute als Bildträger, dessen grobe Struktur den Farbauftrag bricht, verschiebt und filtert. Die Bilder entstehen auf der Rückseite des Materials und werden erst nach dem Umdrehen sichtbar, wodurch sich Teile des Entstehungsprozesses der unmittelbaren Kontrolle entziehen.
Frühere Arbeiten auf Leinwand und Rigipsplatten waren stärker figurativ und setzten sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstzweifeln sowie den Widersprüchen menschlichen Verhaltens auseinander. Über verschiedene Werkphasen hinweg verbindet die Arbeiten ein Interesse an inneren Prozessen, Brüchen und den Spannungsfeldern zwischen Sichtbarkeit und Verborgenem, Kontrolle und Zufall.